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Winterhochzeit

Im Winter ist es kalt, dunkel, ungemütlich – aber nicht bei Euch! Denn Ihr bringt mit Eurem Jawort Liebe, Licht und Wärme ins Spiel. Eine Winterhochzeit erlaubt Euch jede Menge Gestaltungsspielraum und bietet Euch sogar einige Vorteile.

Beim Wort „Hochzeit“ denken viele zuerst an sommerliche Temperaturen, blühende Blumen, Bäume und Wiesen, Tanzen unter freiem Himmel und luftige Kleider. Doch es muss nicht immer der Sommer sein! Viele Paare entscheiden sich für eine Winterhochzeit – nicht, weil es nicht anders geht, sondern ganz bewusst. Denn heiraten in den Wintermonaten bedeutet zwar ein paar Einschränkungen für Euch, eröffnet aber auch Möglichkeiten, die Ihr im Sommer nicht habt. Für alle, die noch die Pros und Kontras einer Winterhochzeit abwägen, habe ich ein paar Denkanstöße zusammengestellt.

Termin: Morgen, Kinder, wird‘s was geben

In den Sommermonaten steht Ihr oft vor einem großen Problem: Alle sind ausgebucht. Angefangen beim Standesamt oder der Traurednerin, dem DJ, dem Fotografen oder sogar Euren Gästen. Im Dezember, Januar oder Februar könnte das schon ganz anders aussehen: In der traditionell „Hochzeits-armen Zeit“ habt Ihr gute Karten, Dienstleister für Eure Hochzeit zu bekommen – und manche sind vielleicht wegen der geringen Nachfrage vielleicht sogar günstiger. Bedenkt aber die Vorweihnachtszeit! Täglich finden tausende Firmen-Weihnachtsfeiern statt, weswegen Festsäle auf Monate ausgebucht sind. Um die Location solltet Ihr Euch also auch bei einer Winterhochzeit rechtzeitig kümmern. So könnt Ihr auch sicherstellen, dass sich Eure Gäste den Tag schon mal im Kalender eintragen können. Deutlich entspannter sollte ein Termin nach den Feiertagen werden.

Location: Horcht, was kommt von draußen rein

Bei einer Winterhochzeit solltet Ihr auf jeden Fall eine Location auswählen, die innen ausreichend Platz für Gäste, Buffet, Tanzfläche, mitfeiernde Kinder und Extras wie eine Foto-Booth bietet. Wenn Ihr eine Location findet, bei der Ihr auch draußen ein schönes Ambiente zur Verfügung habt, vielleicht sogar mit Feuerschale und Glühwein, ist das natürlich wunderbar. Allerdings könnt Ihr Euch nicht auf trockenes Wetter verlassen – und auch im Winter rieselt Niederschlag nicht immer als Schnee vom Himmel. Eure freie Trauung plant Ihr deshalb am besten von Anfang an drinnen. Bei der Location-Schau solltet Ihr am besten gleich im Dunkeln kommen, denn am Tag Eurer Hochzeit wird die Sonne früh untergehen. Macht Euch gleich eine Vorstellung davon, wie die Location bei Kerzenschein aussieht! Und denkt auch daran, für Eure Hochzeitsfotos eine Innen-Location auszusuchen. Denn auch bei Sonnenschein oder Schneefall wird es doch ziemlich kalt.

Motto: Winter-Wunderland

Wenn Ihr im Dezember heiratet, bietet sich natürlich Weihnachten, das „Fest der Liebe“ als Rahmen für Dekoration, Ambiente und Speisen an. Vielleicht ist die Vorweihnachtszeit für Euch die schönste Zeit des Jahres – ab jetzt wird sie sogar noch schöner! Allerdings ist es auch verständlich, wenn Ihr dem allgegenwärtigen Weihnachtstrubel etwas entgegensetzen möchtet. Zum Winter passt natürlich auch eine Märchen-Hochzeit wie angegossen – mir fallen dutzende Geschichten ein, in denen es „finster und auch so bitterkalt“ ist. 😉 Vielleicht wollt Ihr aber auch mit einer richtig bunten Party die grauen Tage aufmischen? Dann feiert doch eine rustikale Hütten-Hochzeit à la Après-Ski. Oder heiratet an Sylvester und gebt eine schillernde Gala wie einst der große Gatsby. Oder werdet richtig jeck und schmeißt eine kostümierte Karnevals-Hochzeit. Ihr seht: Winter ist eben viel mehr als Schnee und Weihnachten!

Menü: Apfel, Nuss und Mandelkern

Genauso wie beim Motto seid ihr auch bei Speisen und Getränken keinesfalls festgelegt. Mit Glühwein, Keksen, Gänsekeulen und Rotkohl passt Eure Hochzeit mit Sicherheit perfekt in die Jahreszeit. Eingebunden in ein vorweihnachtliches Motto und eine festliche Dekoration, ergibt sich ein harmonisches und sehr romantisches Bild. Genießt aber die Freiheit, bewusst etwas dagegenzusetzen! Viele Eurer Gäste werden sich auch darüber freuen, mal wieder etwas ungewohntes im Glas und auf dem Teller zu finden. Ein Winter-BBQ? Lecker! Glüh-Caipirinha? Warum nicht! Ein veganes Buffet nach der Festtags-Völlerei? Eine willkommene Abwechslung!

Kleid & Co.: Ist so kalt, der Winter

Wer im Winter heiratet, soll natürlich nicht den ganzen Tag frieren – aber auch nicht auf der Tanzfläche Schweißausbrüche bekommen. Viele Hersteller bieten raffinierte Winterkollektionen an: Brautkleider mit passender Brautkleidjacke, Mäntel aus Fake-Fur oder abnehmbare Über-Röcke sorgen dafür, dass der Wechsel von Kalt und Warm schnell und stilvoll funktioniert. Und denkt daran: Nicht nur Ihr müsst Euch auf die Temperaturen einstellen. Wenn Ihr geplant habt, Teile der Feier – vielleicht auch die freie Trauung – im Freien zu verbringen oder wenn vor der Location ein gemütliches Feuer lodert, kündigt es in Eurer Einladung an. So können sich Eure Gäste mit der richtigen Kleidung rüsten.

 

Seid Ihr bereit für die Wintermärchenhochzeit?

Wie Ihr bemerkt habt: Eine Winterhochzeit bietet Euch eine riesige Gestaltungs-Bandbreite. Und last but not least kann natürlich eine winterliche, freie Trauung – vielleicht mit Anspielungen auf ein Lieblingsmärchen oder traditionellen keltischen Ritualen – eine Wärme, Liebe und Romantik transportieren, die Euren Tag ganz besonders macht.

Alles Liebe und kommt gut durch den Winter 🙂